Sonntag, 17. April 2011

Ach Du Grüne Neune...

Schon lange bevor Ostern ein christliches Fest wurde, begrüßten unsere heidnischen Vorfahren den Frühling mit einem Fest. Die Frühlingsfeuer, heute Osterfeuer, brannten und mit besonderen Tänzen, Liedern und Speisen wurde die Erdgöttin geweckt. Der lange, karge Winter und die damit unfreiwillige Fastenzeit wurden verabschiedet. Überall spross das erste Grün hervor, das die ganze Kraft und Vitalität der einschießenden Säfte in sich trägt. Aus neun Wildkräutern bereitete man die traditionelle Neun-Kräuter-Suppe, die spätere Gründonnerstagssuppe. Dieser Suppe schrieb man eine besondere Heilkraft zu, da gerade im Wildgemüse sehr viele Mineralien und Vitamine enthalten sind. Traditionell wird die Neun-Kräuter-Suppe aus den jungen Trieben von Brennessel, Giersch, Vogelmiere, Gänseblümchen, Löwenzahn, Wegerich, Sauerampfer, Bärlauch und Taubnessel gekocht. Auch der Ausspruch „Ach, du grüne Neune!“ kommt hier her.


Das Rezept findet Ihr hier:

Guten Appetit wünscht Euch Median 

Kommentare:

  1. meine Güte sieht die lecker aus, da könnt ich ja glatt mit einem Löffel vorbeihuschen...., ein schönes Foto....
    dann lasst es euch mal schmecken ihr Drei...

    knuddel dich
    Tina

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  2. Das Rezept habe ich mir gleich mal kopiert. Bis auf Bärlauch habe ich alles im Garten, dafür nehme ich dann die Knoblauchrauke.
    Danke
    LG
    Andrea

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  3. vielen Dank Ihr zwei. Ja die Suppe schmeckt sehr lecker und pustet den Körper so richtig durch.

    Viel Spaß beim Nachkochen.

    LG Median

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